Stiftung für Patientensicherheit, Schweiz: Paper of the Month: "Kosten und gesundheitliche Konsequenzen medizinischer Fehler bei chirurgischen Patienten"
Es wurden administrative Daten verwendet, um mit der "patient safety indicators" (PSI) Methodik der AHRQ 14 potentiell vermeidbare unerwünschte Ereignisse ("Fehler") zu identifizieren. Kosten und gesundheitliche Konsequenzen innerhalb 90 Tagen wurden analysiert und berechnet, wobei Leistungen sowohl der stationären (z. B. verlängerter Aufenthalt, Wiederaufnahme) als auch der ambulanten Versorgung (z. B. Arzneimittel, ambulanter Arztbesuch) berücksichtigt werden konnten. Um sicher "Exzess"-Konsequenzen zu identifizieren, also solche Kosten und gesundheitlichen Folgen, die tatsächlich auf das unerwünschte Ereignis zurückzuführen sind, wurde eine umfangreiche Risikoadjustierung durch das "matchen" von Patienten mit und ohne Ereignis vorgenommen. Dabei werden Unterschiede zwischen Patienten mit und ohne Ereignis ausgeglichen, die Auswirkungen auf Kosten und Konsequenzen haben können, die aber selber nicht auf das Ereignis zurückzuführen sind (z. B. vorbestehende Erkrankungen).
Encinosa WE, Hellinger FJ:
The Impact of Medical Errors on Ninety-Day Costs and Outcomes: An Examination of Surgical Patients.
Health Services Research; 2008, in press [Epub ahead of print]
- Stiftung für Patientensicherheit, Schweiz: Paper of the Month #3
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- Internetseite "Stiftung für Patientensicherheit", Schweiz


