Aus Fehlern lernen: Neues Institut für Patientensicherheit an der Uni Bonn
Das Institut wird vom APS für die Dauer von fünf Jahren finanziert und verwendet diese Mittel zur Durchführung von Forschungsprojekten, die Fragen der Patientensicherheit zum Gegenstand haben. Mit der Einrichtung des Instituts ist die Schaffung eines Stiftungslehrstuhls verbunden. Universität und Fakultät bemühen sich derzeit um eine hochkarätige Besetzung der Position. Die kommissarische Leitung hat bis dahin Dr. Jörg Lauterberg, Geschäftsführer des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, inne.
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. stellt die Dachorganisation des deutschen Gesundheitswesens zu dieser Thematik dar. Im APS setzen sich Institutionen und Einzelpersonen für die Entwicklung von Strategien zur Vermeidung von Fehlern und unerwünschten Ereignissen bei der Behandlung von Patienten ein, die häufig eine Folge komplexer und arbeitsteiliger Abläufe sind. Der Vorsitzende des APS, Prof. Dr. Matthias Schrappe, betont: "Das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit ist das gemeinsame Lernen aus Fehlern."


