High 5s
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Was ist das High 5s-Projekt?
Das High 5s-Projekt wurde im Jahr 2006 von der World Health Organization (WHO) initiiert um beim weltweit relevanten Thema Patientensicherheit aktiv zu werden. Die Bezeichnung "High 5s" leitet sich von der ursprünglichen Intention des Projekts ab, nämlich die Reduzierung von 5 schweren Patientensicherheitsproblemen in 5 Ländern über 5 Jahre.
Das Ziel des internationalen Projekts "Action on Patient Safety: High 5s" ist die bedeutsame, nachhaltige und messbare Reduzierung von unerwünschten Ereignissen in der Patientenversorgung durch die Implementierung von standardisierten Handlungsempfehlungen (SOP = Standard Operating Protocols) in Krankenhäusern. Dabei werden innerhalb einer multinationalen Lerngemeinschaft die SOP entwickelt und ihre Implementierung und Wirksamkeit evaluiert.
Aus den ursprünglich geplanten fünf teilnehmenden Nationen arbeiten beim High 5s-Projekt nun insgesamt zehn Ländern unter Koordination der als WHO Collaborating Centre for Patient Safety fungierende Joint Commission International (JCI) zusammen. Die JCI ist der internationale Ableger der Joint Commission, der ältesten und größten Zertifizierungsorganisation im US-amerikanischen Gesundheitssektor.
Unterstützt wurde das Projekt auf internationaler Ebene durch die U.S. Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ), die WHO, sowie den Commonwealth Fund.
Die Projektumsetzung in Deutschland wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bis Ende 2012 gefördert.

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