CIRSmedical Anästhesiologie (CIRS-AINS) ist ein gemeinsames Modellprojekt des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Als bundesweites Ereignis-Berichtssystem (Incident-Reporting-System) dient es der anonymen Erfassung und Analyse von sicherheitsrelevanten Ereignissen in der Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie.
Das Netzwerk CIRS-Berlin, ist ein gemeinsames Modellprojekt der Ärztekammer Berlin, des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin und Berliner Krankenhäuser zur Förderung der Patientensicherheit.
Das Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland ist ein Berichtssystem für sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus. Träger des Projekts sind das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin, das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat.
Reihe "Aus der Arbeit der Gutachterkommission" / Rheinisches Ärzteblatt
Das Netzwerk CIRS-Berlin, ist ein gemeinsames Modellprojekt der Ärztekammer Berlin, des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin und Berliner Krankenhäuser zur Förderung der Patientensicherheit. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Teilnehmer im Rahmen eines Anwenderforums und besprechen die in das CIRS eingegangenen Berichte. Sie wählen besonders lehrreiche oder regional relevante Fälle aus und analysieren und kommentieren diese gemeinsam.
Zur Verbesserung der Patientensicherheit nutzen heute viele Krankenhäuser in Deutschland ein Critical Incident Reporting System (CIRS). Der Umgang mit dem Fehlerberichtssystem ist inzwischen weitgehend Routine. Heutzutage geht es weniger um Einsteiger- als um Anwenderfragen: Wie lassen sich über CIRS identifizierte Fehler zuverlässig analysieren und priorisieren? Wie kann man Mängel beseitigen? Auf welche Weise fließen die Resultate in das Qualitäts- und Risikomanagement des Krankenhauses ein?
Hauck K, Zhao X: How Dangerous is a Day in Hospital? A Model of Adverse Events and Length of Stay for Medical Inpatients. Medical Care 2011; epub ahead of print.
Basma S, Lord B, Jacks LM, Rizk M, Scaranelo AM. Error rates in breast imaging reports: comparison of automatic speech recognition and dictation transcription. AJR Am J Roentgenol 2011;197(4):923-7.
Die Stiftung für Patientensicherheit Schweiz und die Schweizerische Gesellschaft für Anästhesiologie und Reanimation (SGAR) identifizieren im Rahmen des gemeinsamen CIRRNET-Netzwerks lokaler Meldesysteme regelmässig Problemfelder aus den Meldungen der CIRRNET-Datenbank, die von überregionaler Relevanz für die Patientensicherheit sind. Die Steuerungsgruppe erarbeitet daraus in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Spitälern sogenannte Quick-Alerts, die sich auf gut eingrenzbare Sachverhalte beziehen und Verbesserungsempfehlungen für das betriebsinterne Risikomanagement enthalten.
Der “WHO Patient Safety Curriculum Guide - Multi-professional Edition” ist am 19. Oktober 2011 in Manila veröffentlicht worden. Er unterstützt die Lehre im Bereich Patientensicherheit und stärkt damit die Sicherheit der medizinischen Versorgung.
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